
„Sie waren Nachbarn“ haben wir unsere Ausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Rehburgs betitelt. Am Freitag, 1. Mai 2026, ist sie im Gebäude von Rehburgs Raths-Keller von 14 bis 17 Uhr für alle zugängig.
Was widerfuhr den Menschen dieser kleinen ländlichen Gemeinde zur Zeit des Nationalsozialismus? Davon, von diesen Nachbarn, erzählt die Ausstellung. Zwei derjenigen, von deren Schicksal berichtet wird, sind Emmy und Max Goldschmidt. Das Geschwisterpaar, das in Rehburg gerne abends auf der Bank vor seinem Haus saß. Für ein Gespräch mit den Nachbar:innen. 1942 hielt vor diesem Haus ein Bus, der sie zum „Arbeitseinsatz in Polen“ abholte. Eine Fahrt ohne Wiederkehr. Emmy und Max wurden von den Nazis ermordet.
Die Geschwister sind nur zwei der Menschen der jüdischen Gemeinde Rehburgs, von deren Leben und dem Ausschluss aus unserer Gemeinschaft die Ausstellung berichtet. Immer mit dem eindringlichen Appell, dass solches, wie zur Zeit des Nationalsozialismus, nie wieder geschehen dürfe.
Am 1- Mai empfängt unser pädagogisches Team Besucher:innen in der Geschichtswerkstatt. Um von Emmy, Max und den anderen Jüdinnen und Juden der Gemeinde zu erzählen und um zu erklären, wie wir diese Geschichte bereits im achten Jahr Schüler:innen nahebringen.
Wer mag, nimmt sich einen Kaffee und kommt mit dem Team bei freiem Eintritt ins Gespräch.
Regelmäßige Öffnungszeiten haben wir in unserer Geschichtswerkstatt nicht. Interessent:innen bieten wir aber gerne an, die Türen nach Anmeldung unter [email protected] für sie zu öffnen.
Heidtorstraße 1
31547 Rehburg-Loccum
Tel.: (0174) 9139598
[email protected]
Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum
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„Faktencheck zur NS Zeit für Schüler“
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Alte Synagoge Petershagen
Ehem. Synagoge Stadthagen
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